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Kolonialbibliothek

Die größte geschlossene und historisch wichtigste Sammlung der Abteilung zu Afrika und Ozeanien ist die Kolonialbibliothek. Sie besteht aus den Bibliotheken mehrerer Kolonialverbände. Der wichtigste war die 1887 gebildete "Deutsche Kolonialgesellschaft". Deren Bestände gingen in das 1907 eingerichtete Reichskolonialamt ein, das seit dieser Zeit bis zum Ende des Ersten Weltkrieges als oberste Behörde die deutschen Schutzgebiete verwaltete. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übergaben die Amerikaner der Frankfurter Bibliothek die rund 15.000 Monographien und ebenso viele Zeitschriftenbände. Die Sondersammlung "Kolonialbibliothek" mit den Signaturen S 17, Sq 17 und Sf 17 ist vollständig im Online-Katalog der Universitätsbibliothek nachgewiesen und mittels einer besonderen Klassifikation erschlossen.

Einzelne Werke der Kolonialbibliothek wurden im Zuge der Bereitstellung für die Fernleihe digitalisiert und stehen als Sammlung frei im Netz zur Verfügung.

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Deutsches Kolonial-Lexikon

Deutsches Kolonial-Lexikon / hrsg. von Heinrich Schnee. - Leipzig : Quelle & Meyer 1920. - 3 Bde.

Das Lexikon ist samt aller Abbildungen und Karten digitalisiert worden. Diese unschätzbare zeitgenössische Quelle - 1914 bzw. 1920 von dem Gouverneur Deutsch-Ostafrikas, Heinrich Schnee, herausgegeben - ist im Volltext durchsuchbar und die Stichworte sind über eine automatische Hypertextverlinkung verknüpft. Die Digitalveröffentlichung wurde konzeptionell und technisch durch Prof. Dr. Uwe U. Jäschke, Dresden, erarbeitet.

Website des Bildarchivs » Deutsches Kolonial-Lexikon 1920


Bei allen Fragen zu den digitalen Kolonialbeständen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Hartmut Bergenthum
Tel. +49(0)6979839246
h.bergenthum@ub.uni-frankfurt.de

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